Musik für junge Ohren - Eroica / Schulkonzert - Kaiserslautern
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    14. Aug. 2018

Musik für junge Ohren - Eroica / Schulkonzert

Do., 17.05.2018
09:30 Uhr bis ca. 11:30 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirigent: Martin Haselböck; Moderation: Roland Kunz
09:30 Uhr, Konzert für Schulklassen, Fruchthalle


Programm:
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 („Eroica“)

Kostenlose Anmeldung für Schulklassen bei kerstin.brechtel@kaiserslautern.de
Tel. 0631 365-2202 oder -1410.

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - Orchester
    Die Deutsche Radio Philharmonie prägt das Musikleben einer ganzen Region – am nachhaltigsten im Einzugsbereich der Orchesterstandorte Saarbrücken und Kaiserslautern, darüber hinaus aber auch im grenznahen Frankreich sowie in Mainz, Karlsruhe und Mannheim. Tourneen führten in den letzten Jahren in die Schweiz, nach Polen, China und Japan, regelmäßig ist das Orchester in Südkorea zu Gast. Chefdirigent seit 2017 ist der Finne Pietari Inkinen. Mit seinem Amtsantritt rückte die Musik von Jean Sibelius und seiner Landsmänner in den Fokus. Als ausgebildeter Geiger steht Pietari Inkinen in engstem Kontakte zu Spitzenkünstlern der internationalen Geigenszene. Pinchas Zukerman, Vadim Gluzman und der junge Ausnahmegeiger Daniel Lozakovich folgen in der Saison 18/19 Einladungen der Deutschen Radio Philharmonie. Stilistische Vielfalt bestimmt die Konzertprogramme der Deutschen Radio Philharmonie. Schwerpunkte liegen auf dem großen spätromantischen Kernrepertoire – in der aktuellen Spielzeit sind dies Schlüsselwerke von Gustav Mahler, Sergej Prokofjew, Igor Strawinsky und Dmitrij Schostakowitsch. Mit Arnold Schönberg, Anton Webern und Krzysztof Penderecki kommen Klassiker der Moderne genauso zur Aufführung wie Kompositionen von George Gershwin, Leonard Bernstein oder Cole Porter aus dem Grenzbereich zum Jazz. Auch musikalische Schöpfungen weniger beachteter Komponisten finden ihren Weg in die Programme, wie beispielsweise die Symphonie brève des deutsch-französischen Romantikers Louis Théodore Gouvy, die 1918 in Saarbrücken geschriebene Suite im neuen Stil von Erwin Schulhoff oder die Musik für Orchester des 1918 im 1. Weltkrieg gefallenen Komponisten Rudi Stephan. Neue Klangwelten eröffnet die Deutsche Radio Philharmonie als Interpret zeitgenössischer Orchestermusik – in der aktuellen Saison mit Werken des Schweizers David Philip Hefti, des Finnen Kimmo Hakola oder des Österreichers Johannes Maria Staud - sowie als Ausrichter der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“. Mit moderierten Konzerten und dem Format „DRP-PUR“ geht das Orchester neue Wege in der Vermittlung von Musik. Fester Bestandteil der Orchesterarbeit ist auch das Musikvermittlungsprogramm „Klassik macht Schule“, das sich an junge Generationen richtet. Live im Konzertsaal, in den Kulturprogrammen des Saarländischen Rundfunks und des Südwestrundfunks, im SR/SWR-Fernsehen, auf ARTE oder auf CD erschließt die Deutsche Radio Philharmonie Klassikfreunden die enorme Repertoirebreite eines Rundfunkorchesters in höchster künstlerischer Qualität. Über Livestream- und Mediathekangebote, über Youtube und Facebook erreicht das Orchester sein Publikum in der digitalen Welt. Die Deutsche Radio Philharmonie entstand 2007 aus der Fusion von Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (SR) und Rundfunkorchester Kaiserslautern (SWR). Seine Profilierung erfuhr das Orchester durch die Chefdirigenten Karel Mark Chichon (2011 bis 2017) und Christoph Poppen (2007 bis 2011). Der 2017 verstorbene Dirigent Stanislaw Skrowaczewski war dem Orchester als Erster Gastdirigent eng verbunden, 2015 wurde er 92-jährig zum Ehrendirigenten ernannt.

  • Martin Haselböck - Dirigent
    Der österreichische Dirigent Martin Haselböck ist auf vielfältige Weise im internationalen Musikleben präsent. Nach Studien in Wien und Paris erwarb er sich früh große Reputation als Organist und wurde mit internationalen Wettbewerbspreisen ausgezeichnet. Als Wiener Hoforganist war die Beschäftigung mit der klassischen Kirchenmusik Beginn der intensiven Arbeit als Dirigent. So gründete Haselböck 1985 das Orchester Wiener Akademie. Neben einem jährlichen Konzertzyklus im Wiener Musikverein sind er und sein Originalklangorchester regelmäßig Gast in Konzertsälen und Opernproduktionen auf der ganzen Welt. Martin Haselböck ist ein gefragter Gastdirigent internationaler Orchester, darunter die Wiener Symphoniker, das Los Angeles Philharmonic, das Philadelphia Orchestra und das Mariinskyorchester St. Petersburg. In Deutschland dirigierte er neben anderen das Gewandhausorchester Leipzig, das Konzerthausorchester Berlin, das hr Sinfonieorchester, die Staatskapelle Weimar und die Dresdner Philharmonie. Seit 2004 ist Haselböck Music Director des Musica Angelica Baroque Orchestra in Los Angeles. Als Operndirigent leitete er Neuproduktionen bei den Festivals in Salzburg, Wien, Schwetzingen und an den Opernhäusern in Köln, Hannover, Hamburg und Halle. Am Teatro Colón in Buenos Aires dirigiert er nach Händels „Rinaldo“ 2017 eine Neuproduktion von „Giulio Cesare“. Mit dem Schauspieler John Malkovich gestaltete er die Musiktheaterstücke „The Infernal Comedy“ und „The Casanova Variations“, die in über 200 Vorstellungen weltweit aufgeführt wurden. Das dritte Projekt „Just call me God“ hatte im März 2017 Premiere in der Hamburger Elbphilharmonie. Seit 2014 gestaltet Haselböck die Konzertreihe RESOUND BEETHOVEN, die Beethovens Symphonien im Originalklang an die Orte ihrer Uraufführung zurückbringt. Mit seinem Orchester Wiener Akademie hat er alle Symphonien Beethovens zyklisch u. a. in Tokyo, Osaka (2017), Buenos Aires, Bogota (2018) aufgeführt. Eine Gesamteinspielung der Beethoven Symphonien ist beim Label ALPHA im Entstehen begriffen, wie auch der Orchester-werke von Franz Liszt. Als Orgelsolist gastiert Martin Haselböck weltweit mit Konzertabenden. Seine Orgeleinspielungen wurden mit dem Deutschen Schallplattenpreis, dem Diapason d'Or und dem Ungarischen Liszt-Preis gewürdigt. Als Professor, früher an der Musikhochschule Lübeck und heute an der Wiener Musikuniversität, ist Martin Haselböck Lehrer und Mentor einer jungen Organistengeneration.

  • Roland Kunz - Moderation
    Roland Kunz (alias ORLANDO) singt die seltene barocke Stimmlage „Countertenor“. Seine ständige Suche nach neuen musikalischen Herausforderungen ist auf mittlerweile 18 CDs und DVDs mit Band, Streichquartett, Sinfoniorchester oder Chor, dokumentiert. Mit dem saarländischen Vokalensemble SAarVOIR CHANTER stieß ORLANDO auf zwölf junge SängerInnen, die in der Chorszene Akzente setzen und Chormusik neu erlebbar machen wollen. Äußerst spannend, wenn die beiden Welten mit den Sounds des Perkussionisten Bernd Wegener und sodann mit dem TRIO der JAZZBÜHNE zusammentreffen.


Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 21.06.2017 um 08:52 Uhr