Jung und genial - Kaiserslautern
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    23. Feb. 2019

Jung und genial

Do., 14.02.2019
13:00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Konzert à la carte

Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirigent: Pietari Inkinen
Solist: Daniel Lozakovich, Violine
Moderation: Sabine Fallenstein
12.00 Uhr Essen
13.00 Uhr Konzert, SWR Studio, Emmerich-Smola-Platz 1


Programm:
Jean Sibelius
„Karelia Ouvertüre“ op. 10
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Violine und Orchester A-Dur KV 219

Ticket-Preise:
Erwachsene ohne Essen 13,00 Euro / mit Essen 23,00 Euro
Ermäßigt ohne Essen 10,50 Euro / mit Essen 20,50 Euro

Zu diesem Konzert findet am Vormittag um 10.00 Uhr ein Probenbesuch für Schulklassen statt.
Voranmeldung erforderlich: 0631 365-2202 und 365-1410.


© Sergey Andreev

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - Orchester
    Die Deutsche Radio Philharmonie prägt das Musikleben einer ganzen Region – am nachhaltigsten im Einzugsbereich der Orchesterstandorte Saarbrücken und Kaiserslautern, darüber hinaus aber auch im grenznahen Frankreich sowie in Mainz, Karlsruhe und Mannheim. Tourneen führten in den letzten Jahren in die Schweiz, nach Polen, China und Japan, regelmäßig ist das Orchester in Südkorea zu Gast. Chefdirigent seit 2017 ist der Finne Pietari Inkinen. Mit seinem Amtsantritt rückte die Musik von Jean Sibelius und seiner Landsmänner in den Fokus. Als ausgebildeter Geiger steht Pietari Inkinen in engstem Kontakte zu Spitzenkünstlern der internationalen Geigenszene. Pinchas Zukerman, Vadim Gluzman und der junge Ausnahmegeiger Daniel Lozakovich folgen in der Saison 18/19 Einladungen der Deutschen Radio Philharmonie. Stilistische Vielfalt bestimmt die Konzertprogramme der Deutschen Radio Philharmonie. Schwerpunkte liegen auf dem großen spätromantischen Kernrepertoire – in der aktuellen Spielzeit sind dies Schlüsselwerke von Gustav Mahler, Sergej Prokofjew, Igor Strawinsky und Dmitrij Schostakowitsch. Mit Arnold Schönberg, Anton Webern und Krzysztof Penderecki kommen Klassiker der Moderne genauso zur Aufführung wie Kompositionen von George Gershwin, Leonard Bernstein oder Cole Porter aus dem Grenzbereich zum Jazz. Auch musikalische Schöpfungen weniger beachteter Komponisten finden ihren Weg in die Programme, wie beispielsweise die Symphonie brève des deutsch-französischen Romantikers Louis Théodore Gouvy, die 1918 in Saarbrücken geschriebene Suite im neuen Stil von Erwin Schulhoff oder die Musik für Orchester des 1918 im 1. Weltkrieg gefallenen Komponisten Rudi Stephan. Neue Klangwelten eröffnet die Deutsche Radio Philharmonie als Interpret zeitgenössischer Orchestermusik – in der aktuellen Saison mit Werken des Schweizers David Philip Hefti, des Finnen Kimmo Hakola oder des Österreichers Johannes Maria Staud - sowie als Ausrichter der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“. Mit moderierten Konzerten und dem Format „DRP-PUR“ geht das Orchester neue Wege in der Vermittlung von Musik. Fester Bestandteil der Orchesterarbeit ist auch das Musikvermittlungsprogramm „Klassik macht Schule“, das sich an junge Generationen richtet. Live im Konzertsaal, in den Kulturprogrammen des Saarländischen Rundfunks und des Südwestrundfunks, im SR/SWR-Fernsehen, auf ARTE oder auf CD erschließt die Deutsche Radio Philharmonie Klassikfreunden die enorme Repertoirebreite eines Rundfunkorchesters in höchster künstlerischer Qualität. Über Livestream- und Mediathekangebote, über Youtube und Facebook erreicht das Orchester sein Publikum in der digitalen Welt. Die Deutsche Radio Philharmonie entstand 2007 aus der Fusion von Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (SR) und Rundfunkorchester Kaiserslautern (SWR). Seine Profilierung erfuhr das Orchester durch die Chefdirigenten Karel Mark Chichon (2011 bis 2017) und Christoph Poppen (2007 bis 2011). Der 2017 verstorbene Dirigent Stanislaw Skrowaczewski war dem Orchester als Erster Gastdirigent eng verbunden, 2015 wurde er 92-jährig zum Ehrendirigenten ernannt.

  • Pietari Inkinen - Dirigent
    Der finnische Dirigent Pietari Inkinen trat im September 2017 seine Position als Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie an. Er ist außerdem Chefdirigent des Japan Philharmonic Orchestra, der Prager Symphoniker und der Ludwigsburger Schlossfestspiele. Zu Höhepunkten der letzten und kommenden Spielzeiten zählen Debüts beim Pittsburgh Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra, Gürzenich-Orchester, NDR Elbphilharmonie Orchester, SWR Symphonieorchester und Budapest Festival Orchester. 2017/2018 setzte er seine Serie konzertanter Aufführungen von Wagners Ring mit dem Japan Philharmonic Orchestra fort. Einer Neuproduktion von Madama Butterfly an der Finnischen Nationaloper ging ein Galakonzert anlässlich des 100sten Jahrestags der finnischen Unabhängigkeit voran. Als Gast stand er am Pult zahlreicher namhafter Orchester, darunter das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, die Staatskapelle Berlin, die Münchner Philharmoniker, das Orchester der Mailänder Scala, die Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestre Philharmonique de Radio France, Los Angeles Philharmonic Orchestra, Rotterdam Philharmonic Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, BBC Symphony Orchestra, City of Birmingham Orchestra, Spanish National Orchestra, Helsinki Philharmonic, Swedish Radio Symphony, sowie die Staatskapelle Dresden und das Gewandhausorchester Leipzig. Im Herbst 2018 kehrt Pietari Inkinen für Aufführungen von Wagners Die Meistersinger von Nürnberg an die Opera Australia nach Melbourne zurück, wo er schon 2016 in der Wiederaufnahme von Neil Armfields vielgerühmter Inszenierung von Wagners Ring der Nibelungen reüssierte. Für diese Produktion erhielt er bereits 2014 den Helpmann Award für das beste Operndirigat. Im Bereich der Oper dirigierte er außerdem an der Finnischen Nationaloper, am Théâtre de la Monnaie, an der Staatsoper Unter den Linden und an der Bayerischen Staatsoper. Am Teatro Massimo in Palermo leitete er Wagners Rheingold und Walküre, an der Dresdner Semperoper stand er am Pult der erfolgreichen Neuproduktion von Eugen Onegin. Während seiner Zeit als Music Director des New Zealand Symphony Orchestra dirigierte Pietari Inkinen die Einspielung aller Symphonien von Sibelius für das Label Naxos ebenso wie Rautavaaras Manhattan Trilogy; mit dem Japan Philharmonic Orchestra legte er einen live aufgenommenen weiteren Sibelius-Zyklus vor. Zu erwähnen sind ferner eine CD mit Arien und Orchesterstücken von Richard Wagner mit dem Tenor Simon O'Neill (EMI) sowie Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 1 und Brittens Cello Symphony gemeinsam mit Johannes Moser (Hänssler). Nicht nur als Dirigent, sondern auch als Violinsolist ist Pietari Inkinen erfolgreich. Er studierte bei Zakhar Bron an der Kölner Musikhochschule, bevor er seine Ausbildung als Dirigent an der Sibelius-Akademie in Helsinki fortsetzte.

  • Daniel Lozakovich - Violine
  • Sabine Fallenstein - Moderation
    Sabine Fallenstein ist Musikredakteurin und Moderatorin der Hörfunk-Kulturwelle des Südwestrundfunks, SWR2. Neben diversen Sendungsformaten und Kammerkonzertreihen des SWR in Rheinland-Pfalz verantwortet sie als Mitglied des Künstlerischen Leitungsteams das Festival RheinVokal und war bis 2012 als Dramaturgin und Projektmanagerin im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele tätig. Sie studierte Musikwissenschaft, Anglistik, Romanistik, Publizistik und Kulturanthropologie, an der Universität das Saarlandes in ihrer Geburtsstadt Saarbrücken und an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, darüber hinaus Klavier und Musikpädagogik am Mainzer Peter-Cornelius-Konservatorium. Dazu kam ein berufsbegleitender Aufbaustudiengang „Kulturmanagement“ an der Technischen Universität Kaiserslautern. Ihr journalistischer Weg führte sie über die Musikkritik in den Feuilletons der Rhein-Main-Presse zur Musikredaktion von ARTE beim ZDF und schließlich zum damaligen Südwestfunk in Mainz, wo sie als Autorin, Moderatorin und Musikjournalistin ihre Hörfunktätigkeit begann. Neben dem Radio gilt Sabine Fallensteins Leidenschaft nach wie vor der Musikpädagogik: Schon als Schülerin unterrichtete sie Klavier und hat dieses Engagement für den musikalischen Nachwuchs – als Hobby „nach Feierabend“ – bis heute nicht aufgegeben.


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 17.07.2018 um 09:19 Uhr