Herzensjuwelen - Kaiserslautern
ENGLISH
  • 15 /
    20°C

    16. Sep 2019

Herzensjuwelen

Fr., 13.09.2019
20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr

PDF

Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Sinfoniekonzerte

Eröffnung der Konzertsaison 2019/2020
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirigent: Pietari Inkinen
Solistin: Karen Gomyo, Violine
19.15 Uhr, Einführung im Roten Saal: Dr. Burkhard Egdorf
20.00 Uhr, Konzert, Fruchthalle


Jean Sibelius
Der Barde op. 64
Felix Mendelssohn
Violinkonzert op. 64 e-moll
Sergej Prokofjew
Sinfonie Nr. 5 op. 100 B-Dur

Kategorie I 27,50 Euro, ermäßigt 18,00 Euro
Kategorie II 24,00 Euro, ermäßigt 15,00 Euro
Kategorie III 17,50 Euro, ermäßigt 10,50 Euro

Tickets erhältlich in der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

© Gabrielle Revere

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - Orchester
    Die Deutsche Radio Philharmonie (DRP) entstand 2007 aus der Fusion zweier Orchester mit je eigener großer Tradition: dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (SR) und dem Rundfunkorchester Kaiserslautern (SWR). Seit 2017 steht Pietari Inkinen als Chefdirigent an der Spitze der DRP. Wie seine Vorgänger – Gründungs-Chefdirigent Christoph Poppen, Karel Mark Chichon und auch der 2017 verstorbene Ehrendirigent Stanislaw Skrowaczewski - setzt Pietari Inkinen einerseits auf Vielfalt im Repertoire: von klassisch-romantischen Schlüsselwerken der Musikgeschichte bis hin zu Neu- und Wiederentdeckungen und zur zeitgenössischen Musik. Andererseits hat er in das Repertoire der DRP seine eigenen, klaren programmatischen Linien gezogen. Ziel ist es, alle Generationen zu erreichen. Mit moderierten Konzerten, Konzerteinführungen und Künstlerbegegnungen, den Konzerten ohne Dirigent („DRP-PUR“), der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“ und der „Saarbrücker Dirigentenwerkstatt“, genauso wie mit Familienkonzerten und Reihen wie „Musik für junge Ohren“ oder „Orchesterspielplatz“, werden neue Wege der Musikpräsentation und -vermittlung beschritten. Mit dem Amtsantritt von Pietari Inkinen ist das Spektrum der sinfonischen Werke von Jean Sibelius und die bedeutende zeitgenössische finnische Musik-, Komponisten- und Interpretenszene in den Fokus der DRP gerückt. Außerdem entstehen Sinfonien-Zyklen von Antonin Dvorák und Sergej Prokofjew – im Konzertsaal und im Studio. Spitzenkünstler wie der Geiger Vadim Repin, das Klavierduo Katia und Marielle Labèque oder die Pianisten Nikolai Lugansky und Alexei Volodin folgen in den nächsten Monaten seiner Einladung zur DRP. Abonnementreihen bespielt die Deutsche Radio Philharmonie in Saarbrücken und Kaiserslautern, Gastspiele führen ins grenznahe Frankreich sowie nach Mainz, Karlsruhe, Mannheim und Baden-Baden. Tourneen gingen in den letzten Jahren in die Schweiz, nach Polen, China und Japan, regelmäßig ist das Orchester in Südkorea zu Gast. Live im Konzertsaal, in den Kulturprogrammen des Saarländischen Rundfunks und des Südwestrundfunks, im SR/SWR-Fernsehen, auf ARTE oder auf CD ist die DRP genauso präsent wie über ihre Mediathekangebote, Livestreams oder den DRP YouTube Kanal.

  • Pietari Inkinen - Dirigent
    Pietari Inkinen ist seit September 2017 Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie. Er ist auch Chefdirigent des Japan Philharmonic Orchestra und der Prager Symphoniker. Von 2015 bis Ende August 2019 wirkte er als musikalischer Leiter der Ludwigsburger Schlossfestspiele. Im Sommer 2020 wird er die Neuproduktion von Wagners Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen dirigieren. Mit der Deutschen Radio Philharmonie setzt Pietari Inkinen auf klare Programmlinien: Ein wichtiges Projekt sind die Studioaufnahmen zu Sinfonien-Zyklen von Sergej Prokofjew und Antonín Dvořák. Das Œuvre von Jean Sibelius mit besonderem Blick für Repertoire-Raritäten bildet einen weiteren Schwerpunkt. Sein Debütalbum mit der Deutschen Radio Philharmonie ist bei SWRmusic erschienen und gibt mit Ausschnitten aus Wagners Siegfried bereits einen Vorgeschmack auf seine Arbeit in Bayreuth. Zu Höhepunkten der letzten und kommenden Spielzeiten zählen Debüts beim Pittsburgh Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra, Gürzenich-Orchester, NDR Elbphilharmonie Orchester, SWR Symphonieorchester und Budapest Festival Orchester. Als Gast stand er am Pult vieler namhafter Orchester, darunter: Staatskapelle Berlin, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Gewandhausorchester Leipzig, Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestre Philharmonique de Radio France, Los Angeles Philharmonic Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra und Helsinki Philharmonic. Im Herbst 2018 kehrte Pietari Inkinen für Aufführungen von Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ an die Opera Australia nach Melbourne zurück, wo er schon 2016 mit großem Erfolg die Wiederaufnahme von Wagners Ring des Nibelungen leitete. Dafür erhielt er bereits 2014 den Helpmann Award für das beste Operndirigat. Er hatte außerdem Engagements an der Finnischen Nationaloper, am Théâtre de la Monnaie, an der Staatsoper Unter den Linden und an der Bayerischen Staatsoper. Am Teatro Massimo in Palermo leitete er Wagners Rheingold und Walküre, an der Dresdner Semperoper stand er am Pult der erfolgreichen Neuproduktion von Eugen Onegin. Mit dem New Zealand Symphony Orchestra entstand die Einspielung aller Sinfonien von Sibelius (Naxos) und Rautavaaras Manhattan Trilogy. Für EMI spielte er eine Wagner-CD mit dem Tenor Simon O'Neill ein sowie Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 1 und Brittens Cello Symphony gemeinsam mit Johannes Moser (Hänssler).

  • Karen Gomyo - Violine
    Die in Tokio geborene Geigerin Karen Gomyo begann ihre musikalische Laufbahn in Montreal und New York. Seit Kurzem lebt sie in Berlin. Die Chicago Tribune pries sie als „Künstlerin mit musikalischer Vervollkommnung, Vitalität, Brillanz und Intensität“. In der Spielzeit 2019/20 hat Karen Gomyo Debüts in Europa unter anderem mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Orchestre de la Suisse Romande, der Deutschen Radio Philharmonie, dem BBC Scottish Symphony Orchestra und den Dresdner Philharmonikern. Unter der Leitung von Semyon Bychkov wird sie auch bei der Tschechischen Philharmonie debütieren. Wiedereinladungen führen sie u. a. zu den Bamberger Symphonikern und dem Polish National Radio Symphony Orchestra. In der letzten Zeit spielte sie zusammen mit dem Philharmonia Orchestra London, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Orchestre Symphonique de Radio France, WDR Sinfonieorchester Köln, Danish National Symphony und dem BBC Symphony Orchestra. In Nordamerika tritt Karen Gomyo regelmäßig mit Orchestern auf wie Detroit, San Francisco, Cincinnati, Cleveland, Toronto, Montreal, Washington DC und Philadelphia. Präsent ist sie auch in Australien und Asien. In dieser Saison konzertiert sie erneut mit den Sinfonieorchestern von Melbourne und Sydney. Im Mai 2018 war sie Solistin bei der sehr erfolgreichen Uraufführung des neuen Kammerkonzerts von Samuel Adams mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Esa-Pekka Salonen. Karen Gomyo arbeitet zusammen mit so hochkarätigen Dirigenten wie Sir Andrew Davis, Cristian Macaleru, David Robertson, David Zinman, Esa-Pekka Salonen, Hannu Lintu, Jaap van Zweden, Jakub Hrusa, James Gaffigan, Karina Canellakis, Leonard Slatkin, Louis Langrée, Mark Wigglesworth, Mirga Gražinyte-Tyla, Neeme Järvi, Thomas Dausgaard, Thomas Søndergård, Vasily Petrenko und Yannick Nézet-Séguin. Karen Gomyo ist neben ihrer solistischen Karriere auch eine leidenschaftliche Kammermusikerin. Ihre Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Ismo Eskelinen gipfelte in einer Aufnahme mit Werken von Paganini und dessen Zeitgenossen die Ende 2019 bei BIS Records erscheint. Sie spielt auf der „Aurora“-Stradivarius-Geige von 1703, die von einem privaten Sponsor exklusiv für sie gekauft wurde.

  • Dr. Burkhard Egdorf - Einführung

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 12.09.2019 um 07:35 Uhr