Von Barock bis Bebop - Kaiserslautern
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    16. Sep 2019

Von Barock bis Bebop

Di., 22.10.2019
11:00 Uhr bis ca. 13:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Kinder-, Schul- und Familienkonzert

Schulkonzert
Kai Schumacher, Klavier
Sachiko Furuhata-Kersting, Klavier
11.00 Uhr, Konzert, Fruchthalle


Programm:
Werke von Bach, Mozart, Chopin, Mussorgski, Kai Schumacher und anderen

Ticket-Preise:
9,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro auf allen Plätzen
Zwei Lehrkräfte pro Schulklasse frei.
Anmeldung für Schulklassen unter kerstin.brechtel@kaiserslautern.de,
Tel. 0631 365-2202 oder 365-1410.

© Britta Scherfer

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Sachiko Furuhata-Kersting - Klavier
    Sachiko Furuhata-Kersting wurde in Yokohama (Japan) geboren, erhielt bereits im Alter von drei Jahren ersten Klavierunterricht. Nach dem Abitur folgte ein Klavierstudium an der Musikhochschule in Tokyo und Konzerttätigkeit in Japan. Dann kam sie nach Deutschland ,um sich hier an der Hochschule für Musik in Detmold und der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf weiter zu vervollkommnen. Ihre Lehrer waren die Professoren Roberto Szidon, Detlev Kraus, N. Taneda und Willem Brons. Daneben besuchte sie Meisterkurse in Salzburg (Prof.Liske), Weimar (Prof. Ringeissen) und Sion (Prof.Szidon). Am Pfalztheater war sie 1999 als Solistin mit dem Pfalztheaterorchester (C. Saint-Saens), danach konzertierte sie dort regelmäßig. Ihre Konzerttätigkeit führte sie bisher nach Deutschland, Holland, Italien, Spanien, in die Schweiz und in ihre Heimat nach Japan. 2003 war sie als Solistin mit der Russischen Staatsphilharmonie Ulyanovsk mit Rachmaninoffs 2. Klavierkonzert erfolgreich. 2005 gab sie einen Klavierabend im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz und nahm teil am Festival Euroklassik. 2009 war sie Solistin in Gershwins Rhapsody in Blue mit einem französischen Orchester. Im August 2010 Klavierabend in Tokyo. 2010 Ihre erste CD mit Mendelssohn, Schumann und Liszt im SWR Studio Kaiserslautern aufgenommen und bei Oehms Classic erschienen, erhielt höchstes Lob von deutschen und japanischen Kritikern (Sony Classical). 2011 Klavierabend in München. 2011 Klavierabend in Tokyo mit gleichzeitiger Fernsehübertragung 2012 Klavierabend in Tokyo Suntoryhall Debut. 2013 Klavierabend in London. 2014 Zweite CD mit Beethoven und Schumann bei Oehms Classics erschienen, erhielt den japanischen CD-Preis als Performance 2014. 2015 Klavierabend München, Luxemburg, Basel und Tokyo. 2016 England-Tournee, Mozart Klavierkonzert in Osaka, Klavierabend in Basel, Bielfeld. Sie ist Steinway Artist.

  • Kai Schumacher - Klavier
    Kai Schumacher nutzt seine klassische Ausbildung an der Folkwang-Hochschule Essen, die er 2009 in der Meisterklasse von Prof. Till Engel mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss, um das scheinbar Unvereinbare zu vereinen: Der „Punk-Pianist“ (BR-Klassik) verwischt in seinen Konzerten die Grenzen von klassischer Avantgarde und Popkultur, ohne dabei in ausgetretenen Crossover-Pfaden steckenzubleiben. Ein Schwerpunkt in Schumachers Solo-Repertoire liegt dabei auf der amerikanischen Klaviermusik des späten 20. und des 21. Jahrhunderts, neben diversen Uraufführungen und europäischen Erstaufführungen arbeitet er auch eng mit zahlreichen Komponisten der jüngeren Generation zusammen. Für sein CD-Debüt bei WERGO wagte sich Kai Schumacher im Jahr 2009 an einen Meilenstein der modernen Klavierliteratur: „The people united will never be defeated“ von Frederic Rzewski, einem abendfüllenden Variationszyklus über das chilenische Revolutionslied „El pueblo unido jamas sera vencido“. Das Album wurde 2010 vom Magazin FonoForum als „pianistische Sensation“ gefeiert und als CD des Monats ausgezeichnet. Sein zweites Album „Transcriptions“ (2013, INTUITION) dagegen widmet sich den musikalischen Helden seiner Jugend, wie z. B. Rage against the machine, Nirvana oder Slayer. Der Konzertflügel wird in Schumachers pianistischen Remixen mal zum vier Quadratmeter großen Klangungeheuer, zum mechanischen Effektgerät oder präparierten Schlagzeug. Auf seinem aktuellen Album „Insomnia“ (Juni 2015, HÄNSSLER CLASSIC) finden sich fünf Hymnen an die Nacht, geschrieben von fünf amerikanischen Komponisten in einem Zeitraum von fast hundert Jahren. Stilistisch auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, bilden die Werke jedoch in ihrer Dramaturgie und aufgrund ihrer subtilen musikalischen Bezüge den perfekten Soundtrack zu einem psychedelischen Trip durch die Nacht. Kai Schumacher arbeitet außerdem als Produzent und Arrangeur im Klassik- und Popbereich und konzertiert regelmäßig als Solist mit Orchestern (u. a. Philharmonie Baden-Baden, Rheinische Philharmonie, Bergische Symphoniker). Konzertreisen führten ihn nach England, Frankreich, Belgien, Holland, Polen, Bulgarien, Litauen, Türkei, Israel, Palästina, Südkorea, Kirgisien, Brasilien und die USA. Seit 2015 unterrichtet Kai Schumacher als Assistent von Prof. Till Engel eine Klavierklasse an der Folkwang-Universität der Künste, Standort Duisburg. „Schumacher spielt so atmosphärisch dicht und eindringlich, dass man gerne bis in die frühen Morgenstunden wach bleibt“ (Süddeutsche Zeitung, 16.6.2015). "Doch wo andere ausgebildete Klassik-Musiker an derartigen Crossover-Projekten zu Hauf scheitern, gelingt es Schumacher auf "Transcriptions" durch Kreativität und Experimentierfreude, scheinbar Unvereinbares zu vereinen. Und das, weil er – anders als zum Beispiel ein David Garrett – nicht auf Showeffekte und massentauglichen Wiedererkennungswert setzt, sondern auf eigene Assoziationen." (Deutschlandradio Kultur, April 2013) "Klaviermusik für das 21. Jahrhundert (...). Was auf den ersten Blick den Eindruck erwecken könnte, als probierte sich hier ein 'zorniger junger Mann' des Klaviers in allen möglichen musikalischen Strömungen aus, wenn sie nur quer genug zum Mainstream verlaufen, ist in Wirklichkeit ein äußerst kreativer Versuch, Grenzen zwischen E- und U-Musik nicht nur zu überwinden, sondern damit etwas wirklich Neues zu schaffen." (Pianonews, September/Oktober 2012) "This recording is brilliantly in the spirit of the work, involving the player as it does in vocalising and improvising. Dazzling virtuosily." (Sunday Times, Januar 2010). KAI SCHUMACHER www.kaischumacher.com | info@kaischumacher.com


Zuletzt aktualisiert am Freitag, 17.05.2019 um 09:45 Uhr