Weltbewegend - VERSCHOBEN - Kaiserslautern
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    20. Apr 2021

Weltbewegend - VERSCHOBEN

Neuer Termin: 18.04. 11:00 Uhr SR 2 KulturRadio

Fr., 16.04.2021
20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

19:15 Uhr Einführung im Roten Saal: Dr. Burkhard Egdorf
20:00 Uhr Konzert, Fruchthalle


Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirigent: Pietari Inkinen
Solist: Nils Mönkemeyer, Viola

Programm:
Jean Sibelius
Historische Szenen, Suite Nr. 2 op. 66
Béla Bartók
Konzert für Viola und Orchester
Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 7 d-moll op. 70

Ticket-Preise (Preiskategorie B)
Kategorie I 30,00 Euro, ermäßigt 19,50 Euro
Kategorie II 26,50 Euro, ermäßigt 17,50 Euro
Kategorie III 17,50 Euro, ermäßigt 10,50 Euro
Tickets erhältlich an der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

Foto: Nils Mönkemeyer © Irène Zandel

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - Orchester
    Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie (DRP) ist seit 2017 der international renommierte Finne Pietari Inkinen. Im Fokus seiner Orchesterarbeit steht derzeit die Sinfonik von Antonín Dvorák, Sergej Prokofjew, Anton Bruckner und Jean Sibelius. Neben dem großen klassisch-romantischen Kanon, liegen weitere Repertoireschwerpunkte der DRP im Bereich der Neu- und Wiederentdeckung von Komponisten wie dem deutsch-französischen Sinfoniker Louis Théodore Gouvy oder zuletzt von Komponisten wie Reicha/ Romberg/Eybler (Sony Classical) aus dem direkten Umfeld von Ludwig van Beethoven. Neue Musik spielt die DRP im Rahmen der Reihe „Mouvements“, der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“ und der „Saarbrücker Dirigentenwerkstatt“. Rolf Riehm, Philippe Manoury, Thierry Pécou, Samuel Walther, Roland Kunz und Jakub Sarwas haben im Auftrag der DRP Orchesterwerke geschrieben. Filmmusiken, Stummfilmkonzerte oder Musik aus dem Grenzbereich zwischen Klassik und Jazz erweitern stetig die Repertoiregrenzen des Orchesters. Die DRP bespielt Abonnementreihen in Saarbrücken und Kaiserslautern. Gastspiele führen u.a. zum Brucknerfest Linz oder zu den Basilikakonzerten Ottobeuren, aber auch ins grenznahe Frankreich, nach Luxemburg sowie nach Korea, Japan oder China. Artist in Residence der Saison 20/21 ist die österreichische Mezzosopranistin Elisabeth Kulman! Mit neuen Konzertformaten wie „Hin und Hör“ (ein musikalisches Meisterwerk erklärt und gespielt), „DRP-Allez“ (DRP-Ensembles spielen in Kneipen) oder „DRP-PUR“ (Konzert ohne Dirigent) will das Orchester neue Live-Erlebnisse schaffen. Für junge Klassik-Einsteiger gibt es Reihen wie „Musik für junge Ohren“, „Orchesterspielplatz“ oder die beliebten Familienkonzerte. Gründungs-Chefdirigent Christoph Poppen (2007-2011) gestaltete die ersten Orchesterjahre der DRP mit visionärer Tatkraft und innovativen Programmideen. Ihm folgte der Brite Karel Mark Chichon (2011-2017), der intensiv am individuellen sinfonischen Gesamtklang arbeitete. Ehrendirigent der DRP ist der 2017 verstorbene Stanislaw Skrowaczewski. Die Deutsche Radio Philharmonie ging 2007 aus dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (RSO) und dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern hervor. Während das RSO geprägt wurde von den Chefdirigenten Hans Zender, Myung Whun Chung, Marcello Viotti und Günther Herbig, ist das ehemalige SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern untrennbar mit seinem langjährigen charismatischen Chefdirigenten Emmerich Smola verbunden.

  • Pietari Inkinen - Dirigent
    Pietari Inkinen ist seit September 2017 Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie. Er ist auch Chefdirigent des Japan Philharmonic Orchestra und der Prager Symphoniker. Von 2015 bis Ende August 2019 wirkte er als musikalischer Leiter der Ludwigsburger Schlossfestspiele. Im Sommer 2020 wird er die Neuproduktion von Wagners Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen dirigieren. Mit der Deutschen Radio Philharmonie setzt Pietari Inkinen auf klare Programmlinien: Ein wichtiges Projekt sind die Studioaufnahmen zu Sinfonien-Zyklen von Sergej Prokofjew und Antonín Dvořák. Das Œuvre von Jean Sibelius mit besonderem Blick für Repertoire-Raritäten bildet einen weiteren Schwerpunkt. Sein Debütalbum mit der Deutschen Radio Philharmonie ist bei SWRmusic erschienen und gibt mit Ausschnitten aus Wagners Siegfried bereits einen Vorgeschmack auf seine Arbeit in Bayreuth. Zu Höhepunkten der letzten und kommenden Spielzeiten zählen Debüts beim Pittsburgh Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra, Gürzenich-Orchester, NDR Elbphilharmonie Orchester, SWR Symphonieorchester und Budapest Festival Orchester. Als Gast stand er am Pult vieler namhafter Orchester, darunter: Staatskapelle Berlin, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Gewandhausorchester Leipzig, Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestre Philharmonique de Radio France, Los Angeles Philharmonic Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra und Helsinki Philharmonic. Im Herbst 2018 kehrte Pietari Inkinen für Aufführungen von Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ an die Opera Australia nach Melbourne zurück, wo er schon 2016 mit großem Erfolg die Wiederaufnahme von Wagners Ring des Nibelungen leitete. Dafür erhielt er bereits 2014 den Helpmann Award für das beste Operndirigat. Er hatte außerdem Engagements an der Finnischen Nationaloper, am Théâtre de la Monnaie, an der Staatsoper Unter den Linden und an der Bayerischen Staatsoper. Am Teatro Massimo in Palermo leitete er Wagners Rheingold und Walküre, an der Dresdner Semperoper stand er am Pult der erfolgreichen Neuproduktion von Eugen Onegin. Mit dem New Zealand Symphony Orchestra entstand die Einspielung aller Sinfonien von Sibelius (Naxos) und Rautavaaras Manhattan Trilogy. Für EMI spielte er eine Wagner-CD mit dem Tenor Simon O'Neill ein sowie Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 1 und Brittens Cello Symphony gemeinsam mit Johannes Moser (Hänssler).

  • Nils Mönkemeyer - Viola
    Künstlerische Brillanz und innovative Programmgestaltung sind das Markenzeichen, mit dem Nils Mönkemeyer sich in kurzer Zeit als einer der international erfolgreichsten Bratschisten profiliert und der Bratsche zu enormer Aufmerksamkeit verholfen hat. Als Exklusiv-Künstler bei Sony Classical brachte er in den letzten Jahren zahlreiche Alben heraus, die von der Presse hoch gelobt und mit Preisen ausgezeichnet wurden. In seinen Programmen spannt Mönkemeyer den Bogen von Entdeckungen und Ersteinspielungen originärer Bratschenliteratur des 18. Jahrhunderts bis hin zur Moderne und zu Eigenbearbeitungen. Die beiden jüngst erschienenen CDs sind Einspielung von Walton, Bruch und Pärt mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Markus Poschner sowie das kammermusikalische Album „Baroque“, mit dem Nils Mönkemeyer ein faszinierendes Panorama um Bach und die französische Musik der Zeit offenbart. Nils Mönkemeyer arbeitet mit Dirigenten wie Andrej Boreyko, Sylvain Cambreling, Elias Grandy, Christopher Hogwood, Cornelius Meister, Mark Minkowski, Kent Nagano, Michael Sanderling, Clemens Schuldt, Karl-Heinz Steffens, Markus Stenz, Mario Venzago oder Simone Young zusammen und konzertiert als Solist mit Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, den Musiciens du Louvre, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, dem Berner Symphonieorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Konzerthausorchester Berlin, der Dresdner Philharmonie, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem Frankfurter Museumsorchester, dem MDR Sinfonieorchester, der NDR Radiophilharmonie, der Staatskapelle Weimar, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Orchestre de Chambre de Lausanne oder den Berliner Barock Solisten. Ein besonderer Fokus der Saison 2019/20 liegt auf zeitgenössischen Werken: so spielt er in Mailand und Turin die Italien Premiere des Violakonzerts von Pulitzer Preisträgerin Jennifer Higdon und wird das ihm gewidmete Viola Konzert von Isabel Mundry mit dem Tokyo Symphony Orchestra uraufführen. Zudem ist er wie gewohnt auf den großen internationalen Podien u.a. Concertgebouw Amsterdam, Bozar Brüssel, Tonhalle Zürich, Bilbao, Bologna und Pistoia, Pierre-Boulez Saal und Konzerthaus Berlin, Elbphilharmonie, Festspielhaus Baden-Baden, Münchner Prinzregententheater sowie bei zahlreichen Festivals wie dem Mito Festival, der Schubertiade, dem Rheingau Musik Festival und dem MDR Musiksommer zu hören. Zudem ist er zu Gast beim Tokyo Symphony Orchestra, Iceland Symphony Orchestra, Orquesta Sinfonica de Bilbao, Orquesta Sinfónica de Galicia, Orchestra del Teatro Petruzzelli Bari, Kammerorchester des BR u.a. Weitere besondere Projekte der Saison sind eine Tournee mit den Berliner Barock Solisten und Julia Fischer mit Mozarts Sinfonia Concertante, sein Trio mit Sabine Meyer und William Youn und eine Tournee mit dem Julia Fischer Quartett. Seit 2011 ist Mönkemeyer Professor an der Hochschule für Musik und Theater München, an der er selbst einmal bei Hariolf Schlichtig studiert hatte. Vorherige Stationen waren eine zweijährige Professur an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und eine Assistenzprofessur an der Escuela Superior Musica Reina Sofia Madrid. Nils Mönkemeyer spielt auf einer Bratsche von Philipp Augustin. Quelle: www.freitag-artists.de

  • Dr. Burkhard Egdorf - Einführung
    Dr. Burkhard Egdorf, 1954 in Bremen geboren, Abitur in Stade/Elbe, studierte in Göttingen Musikwissenschaft und Pädagogik. 1983 schloss er dieses Studium mit dem Magister Artium ab. Danach arbeitete er als Musikpädagoge und als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Göttinger Symphonieorchester und absolvierte anschließend eine Ausbildung an der Radio-Journalistenschule (IFM) in Bruchsal. 1990 begann er als Musik- und Kulturjournalist beim Südwestfunk in Mainz zunächst als Reporter, später als Moderator und Redakteur und arbeitete zudem als Musikkritiker für die Zeitung ‘Die Rheinpfalz‘. 1998 wechselte er zum Südwestrundfunk Baden-Baden als Musikredakteur bei SWR2 und übt diese Tätigkeit, unterbrochen durch seine von 2002 bis 2008 währende Arbeit als Orchesterredakteur und Dramaturg beim SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, bis heute aus. 2007 folgte die Promotion im Fach Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M. mit einer Arbeit über ‚Das Potpourri und Richard Wagner‘.


Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 14.04.2021 um 10:15 Uhr