Rätsel und Witz - Kaiserslautern
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    17. Sep 2021

Rätsel und Witz

Achtung: Wechsel des Konzertortes!

Do., 16.09.2021
13:00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Konzerte à la carte

Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirigent: Alexander Liebreich
Solist: Christopher Park, Klavier
Moderation: Sabine Fallenstein

12:00 Uhr Essen
13:00 Uhr Konzert, Fruchthalle


Düstere Heidelandschaften, Gräber im Mondenschein, Heldentaten längst entschwundener Zeiten - damit begeisterte der schottische Barde Ossian die Leser der romantischen Epoche. Die Lektüre färbte Mendelssohns Wahrnehmung der Fingalshöhle auf der schottischen Insel Staffa. Ohne sie wäre seine Ouvertüre "Die Hebriden" wohl nicht entstanden. Rätsel verbinden sich mit Mozarts Konzert-Rondo KV 386: Wofür war es bestimmt? Wurde es je fertiggestellt? Einzelne Seiten der Originalhandschrift gingen nach Mozarts Tod verloren, tauchten aber im 20. Jahrhundert nach und nach wieder auf. Komplexe Vorgänge verstecken sich in Beethovens achter Sinfonie hinter harmloser Fassade, harmonische und thematische Entwicklungen sind aufs Äußerste komprimiert. Musikalischen Witz gibt es in jeder denkbaren Form, von derb-direkt bis hintersinnig-fein.



Programm:

Felix Mendelssohn
"Die Hebriden oder Die Fingalshöhle", Ouvertüre op. 26

Wolfgang Amadeus Mozart
Rondo für Klavier und Orchester A-Dur KV 386

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

Zu diesem Konzert findet am Vormittag um 10.00 Uhr ein Probenbesuch für Schulklassen statt.
Voranmeldung erforderlich: 0631 365-2202 oder 365-1410.

Bitte beachten Sie: Es gibt einen Wechsel des Konzertortes! Geltende Abstandsregeln machen einen Umzug in die Fruchthalle Kaiserslautern nötig. Die bekannten und bewährten Sicherheitsvorkehrungen, ein aktueller Test-, Impf- oder Genesungsnachweis, sind Voraussetzung für den Konzertbesuch.


Ticket-Preise
ohne Essen 14,00 Euro, ermäßigt 11,00 Euro
mit Essen 25,50 Euro, ermäßigt 22,50 Euro
Tickets erhältlich an der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - Orchester
    Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie (DRP) ist seit 2017 der international renommierte Finne Pietari Inkinen. Im Fokus seiner Orchesterarbeit steht derzeit die Sinfonik von Antonín Dvorák, Sergej Prokofjew, Anton Bruckner und Jean Sibelius. Neben dem großen klassisch-romantischen Kanon, liegen weitere Repertoireschwerpunkte der DRP im Bereich der Neu- und Wiederentdeckung von Komponisten wie dem deutsch-französischen Sinfoniker Louis Théodore Gouvy oder zuletzt von Komponisten wie Reicha/ Romberg/Eybler (Sony Classical) aus dem direkten Umfeld von Ludwig van Beethoven. Neue Musik spielt die DRP im Rahmen der Reihe „Mouvements“, der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“ und der „Saarbrücker Dirigentenwerkstatt“. Rolf Riehm, Philippe Manoury, Thierry Pécou, Samuel Walther, Roland Kunz und Jakub Sarwas haben im Auftrag der DRP Orchesterwerke geschrieben. Filmmusiken, Stummfilmkonzerte oder Musik aus dem Grenzbereich zwischen Klassik und Jazz erweitern stetig die Repertoiregrenzen des Orchesters. Die DRP bespielt Abonnementreihen in Saarbrücken und Kaiserslautern. Gastspiele führen u.a. zum Brucknerfest Linz oder zu den Basilikakonzerten Ottobeuren, aber auch ins grenznahe Frankreich, nach Luxemburg sowie nach Korea, Japan oder China. Artist in Residence der Saison 20/21 ist die österreichische Mezzosopranistin Elisabeth Kulman! Mit neuen Konzertformaten wie „Hin und Hör“ (ein musikalisches Meisterwerk erklärt und gespielt), „DRP-Allez“ (DRP-Ensembles spielen in Kneipen) oder „DRP-PUR“ (Konzert ohne Dirigent) will das Orchester neue Live-Erlebnisse schaffen. Für junge Klassik-Einsteiger gibt es Reihen wie „Musik für junge Ohren“, „Orchesterspielplatz“ oder die beliebten Familienkonzerte. Gründungs-Chefdirigent Christoph Poppen (2007-2011) gestaltete die ersten Orchesterjahre der DRP mit visionärer Tatkraft und innovativen Programmideen. Ihm folgte der Brite Karel Mark Chichon (2011-2017), der intensiv am individuellen sinfonischen Gesamtklang arbeitete. Ehrendirigent der DRP ist der 2017 verstorbene Stanislaw Skrowaczewski. Die Deutsche Radio Philharmonie ging 2007 aus dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (RSO) und dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern hervor. Während das RSO geprägt wurde von den Chefdirigenten Hans Zender, Myung Whun Chung, Marcello Viotti und Günther Herbig, ist das ehemalige SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern untrennbar mit seinem langjährigen charismatischen Chefdirigenten Emmerich Smola verbunden.

  • Alexander Liebreich - Dirigent
    In der Saison 2018/19 trat Alexander Liebreich sein Amt als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Prag an. Seit 2018 ist Liebreich zudem Künstlerischer Leiter des Richard-Strauss-Festivals in Garmisch-Partenkirchen und steht dazu in der Nachfolge von Brigitte Fassbaender und Wolfgang Sawallisch an der Spitze der Richard-Strauss-Gesellschaft. Neben den Debüts in der Essener Philharmonie, dem Kopenhagener Rundfunksaal und dem Wiener Musikverein war er in der vergangenen Saison auch in der Hamburger Elbphilharmonie das erste Mal zu Gast. Von 2012 bis 2019 war er Chefdirigent und Künstlerische Leiter des Nationalen Sinfonieorchesters des Polnischen Rundfunks (NOSPR), mit welchem er 2014 die neue Konzerthalle in Katowice einweihte. Beim Label Accentus Music sind drei Aufnahmen mit Repertoire polnischer Komponisten erschienen. Die CD mit Werken von Karol Szymanowski und Witold Lutosławski gewann den International Classical Music Award 2017. Alexander Liebreich ist Grammy Nominee und International Classical Music Award (ICMA) Gewinner 2018 für die ECM – Aufnahme des „Requiem“ von Tigran Mansurian. Von 2015 bis 2018 war Alexander Liebreich Künstlerischer Leiter des Musikfestivals „Katowice Kultura Natura“, bei dem u.a. der RIAS Kammerchor, die Akademie für Alte Musik Berlin, das Mahler Chamber Orchestra, das Budapest Festival Orchester, Leif Ove Andsnes, das Quatuor Ebène und das Tonhalle-Orchester Zürich zu Gast waren. Von 2006 bis 2016 war er Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Münchener Kammerorchesters (MKO). Als Gastdirigent arbeitet Alexander Liebreich mit vielen hochkarätigen Orchestern zusammen, darunter dem Concertgebouw Orchestra, dem Staatsorchester Stuttgart, dem Rundfunk-Symphonieorchester Berlin, dem BBC Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, der Dresdner Philharmonie, dem Orquesta de Valencia, dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem NHK Symphony Orchestra. Weiterhin dirigierte Liebreich das Mahler Chamber Orchestra sowie die Akademie für Alte Musik Berlin und konzertierte mit herausragenden Solisten wie Lisa Batiashvili, Frank Peter Zimmermann, Gautier Capuçon, Leila Josefowicz und Isabelle Faust. Der gebürtige Regensburger Alexander Liebreich studierte an der Hochschule für Musik und Theater München und dem Salzburger Mozarteum. Claudio Abbado war Liebreichs zentraler Mentor, des Weiteren sammelte er erste künstlerische Erfahrungen bei Nikolaus Harnoncourt und Michael Gielen. Der Freistaat Bayern ehrte Alexander Liebreich im Oktober 2016 mit dem Sonderpreis des Kulturpreises Bayern 2016.

  • Christopher Park - Klavier
    "Der Pianist Christopher Park begeistert mit einer faszinierenden technischen Souveränität, einer unglaublichen musikalischen Reife und einer besonders intensiven Spielkultur" - so begründete die Jury der Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival ihre Entscheidung, Christopher Park zum Preisträger des renommierten Leonard Bernstein Award zu küren. Damit reiht sich der junge Pianist in die Riege namhafter Musiker wie Lang Lang, Lisa Batiashvili oder Martin Grubinger ein, die als Preisträger dieses international begehrten Preises ihre Karriere starteten. Zahlreiche bedeutende Klangkörper haben den gebürtigen Bamberger mit deutsch-koreanischen Wurzeln bereits engagiert, darunter die Wiener Symphoniker, das SWR-Sinfonieorchester, das hr-Sinfonieorchester, das NDR-Sinfonieorchester, das WDR-Sinfonieorchester, das Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, das Frankfurter Opern- und Museumsorchester, das Orquesta Nacional de España, das Seoul Philharmonic Orchestra, das Shanghai Symphony Orchestra, das Qatar Philharmonic Orchestra, das Zagreb Philharmonic Orchestra, das Orchestre de Chambre de Lausanne, das English Chamber Orchestra, die Münchner Symphoniker und die Bamberger Symphoniker, um nur einige zu nennen. Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Paavo Järvi, Jukka-Pekka Saraste, Paul Daniel, Ion Marin, Sebastian Weigle und Dmitrij Kitajenko zählen zu seinen bisherigen Partnern. Christopher Park gab Konzerte in Europa, Asien, Amerika und Neuseeland und spielte unter anderem beim Ravinia Festival, Lucerne Festival, beim Klavierfestival Ruhr, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Rheingau Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und der "Quincena Musical de San Sebastián". Als Einspringer für Emanuel Ax beim NDR Sinfonieorchester und für Andreas Haefliger beim Qatar Philharmonic Orchestra begeisterte er Kritik wie Publikum. Christopher Park ist als ECHO „Rising Star“ ausgewählt worden, verbunden mit Rezitalen in den renommierten Konzerthäusern in Amsterdam, London, Paris, Stockholm, Wien, Barcelona, Budapest, Lissabon sowie der Philharmonie Köln und der Elbphilharmonie Hamburg, in der er die Ehre hatte den ersten Klavierabend zu geben. Neben seinen solistischen Tätigkeiten widmet sich der mehrfache Stipendiat und Preisträger - darunter auch der Förderpreis des Rheingau Musik Festivals - leidenschaftlich der Kammermusik. Mit dem Küchl-Quartett, bestehend aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker, debütierte er Ende 2014 mit großem Erfolg im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins. Daraufhin wählten ihn die Wiener Philharmoniker 2015 zu ihrem Nominee für den Credit-Suisse-Award. Außerdem musizierte er mit Pablo Ferrandez, Marc Bouchkov, Avi Avital, Richard O'Neill, Leticia Moreno, Adolfo Gutierrez Arenas, dem Armida Quartett und dem Pavel-Haas Quartett. Als Liedbegleiter war er u.a. mit Sumi Jo zu hören mit der er für die Deutsche Grammophon eine CD aufnahm. Mit John Neumeier arbeitete er bei diversen Projekten wie Strawinskys „Petruschka-Variationen“, Schumanns "Kinderszenen" und Suiten von Johann Sebastian Bach zusammen. Neben seinen Solo-CDs bei der Deutschen Grammophon wurde von der Kritik vor allem seine CD mit Werken von Schumann, Stravinsky und Neuwirth, die 2016 bei Oehms Classics erschienen ist als "brillante Einspielung" und "Referenzaufnahme" gelobt. Geprägt wurde Christopher Park von zwei großen Traditionen: einerseits der russischen Schule Lev Oborins durch Professor Lev Natochenny, andererseits der deutschen Schule Wilhelm Kempffs durch Professor Joachim Volkmann.

  • Sabine Fallenstein - Moderation
    Sabine Fallenstein ist Musikredakteurin und Moderatorin der Hörfunk-Kulturwelle des Südwestrundfunks, SWR2. Neben diversen Sendungsformaten und Kammerkonzertreihen des SWR in Rheinland-Pfalz verantwortet sie als Mitglied des Künstlerischen Leitungsteams das Festival RheinVokal und war bis 2012 als Dramaturgin und Projektmanagerin im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele tätig. Sie studierte Musikwissenschaft, Anglistik, Romanistik, Publizistik und Kulturanthropologie, an der Universität das Saarlandes in ihrer Geburtsstadt Saarbrücken und an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, darüber hinaus Klavier und Musikpädagogik am Mainzer Peter-Cornelius-Konservatorium. Dazu kam ein berufsbegleitender Aufbaustudiengang „Kulturmanagement“ an der Technischen Universität Kaiserslautern. Ihr journalistischer Weg führte sie über die Musikkritik in den Feuilletons der Rhein-Main-Presse zur Musikredaktion von ARTE beim ZDF und schließlich zum damaligen Südwestfunk in Mainz, wo sie als Autorin, Moderatorin und Musikjournalistin ihre Hörfunktätigkeit begann. Neben dem Radio gilt Sabine Fallensteins Leidenschaft nach wie vor der Musikpädagogik: Schon als Schülerin unterrichtete sie Klavier und hat dieses Engagement für den musikalischen Nachwuchs – als Hobby „nach Feierabend“ – bis heute nicht aufgegeben.


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 14.09.2021 um 09:50 Uhr