Schillernde Figuren - Kaiserslautern
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    17. Jun 2019

Schillernde Figuren

Fr., 11.01.2019
20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Sinfoniekonzerte

Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern
Vanden Plas; Solist: Joseph Moog, Klavier
Dirigent: Uwe Sandner
19.15 Uhr Einführung im Roten Saal: Elias Glatzle
20.00 Uhr Konzert, Fruchthalle


Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart
Ouvertüre zu „Don Giovanni“
Sergei Rachmaninow
Paganini-Variationen op. 43
John Lord
Concerto for Group and Orchestra
(mit Texten von Ian Gillan)

Ticket-Preise – Preiskategorie B
Kategorie I 30,00 Euro, ermäßigt 19,50 Euro
Kategorie II 26,50 Euro, ermäßigt 1750 Euro
Kategorie III 17,00 Euro, ermäßigt 10,00 Euro
Tickets erhältlich in der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

© Jannik Wagner

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern
    Das Orchester des Pfalztheaters blickt auf ein mittlerweile über 125-jähriges Bestehen zurück. Mit der Gründung des „Stadtorchesters“ am 5. September 1887 stand zum ersten Mal im Kaiserslauterer Musikleben ein Klangkörper aus Berufsmusikern für Opern- und Operettenaufführungen des Theaters, das seit 1862 als stehende Institution existierte, aber auch für Konzerte, Festakte der Stadt und Bälle zur Verfügung. Die Musiker spielten zunächst ohne feste Gage als Genossenschaftsorchester auf Teilung der Einnahmen. Später kamen städtische Zuschüsse zur Finanzierung des „Stadt- und Theater-Orchesters Kaiserslautern“ hinzu. Im Jahr 1922 wurden das Theater und das Orchester erstmals institutionell verbunden. Es folgte in den zwanziger Jahren unter den „Städtischen Kapellmeistern“ Dr. Fritz Behrend, Dr. Fritz Müller-Prem und Kurt Herbert Adler eine künstlerische Glanzzeit mit großen Opernproduktionen im Theater und ambitionierten Konzerten. Anfang der 30er Jahre ging das städtische Theater mit seinem Orchester in der „Pfalzoper“ auf. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Konzertleben in der Fruchthalle Kaiserslautern wieder aufgenommen, an dem sich das Orchester des nun so genannten „Pfalztheaters“ maßgeblich beteiligte. Das Orchester des Pfalztheaters ist heute ein Klangkörper mit 63 Musikerinnen und Musikern. Es begleitet die musikalischen Aufführungen des Pfalztheaters in Oper, Operette, Musical und Ballett. Unter den Generalmusikdirektoren Wilfried Emmert, Jiri Stárek, Lior Shambadal, Francesco Corti und – seit 2006 – Uwe Sandner wurden in den letzten Jahren die Konzertaktivitäten des Orchesters kontinuierlich erweitert. Seit 1974 spielt das Pfalztheater-Orchester regelmäßig im Rahmen der städtischen Sinfoniekonzerte in der Fruchthalle Kaiserslautern. Seit einigen Jahren bietet das Pfalztheater darüber hinaus eine eigene Konzertreihe an. Besondere Aktivitäten mit ganz unterschiedlichen Angeboten sind in jüngerer Zeit im Bereich der musikalischen Kinder- und Jugendarbeit entwickelt worden. Außerdem sind die Musikerinnen und Musiker des Pfalztheater-Orchesters seit vielen Jahren in einer von ihnen selbst getragenen Kammermusikreihe mit oftmals ungewöhnlichen Programmen präsent.

  • Vanden Plas - Band
    „Chronicles Of The Immortals – Netherworld“ ist ein faszinierendes Gesamtkunstwerk, auf dem die deutschen Prog-Metaller Vanden Plas ihrer Ausnahmestellung deutlich gerecht werden. Der vorausgegangenen Veröffentlichung „Chronicles Of The Immortals – Netherworld, Path 1“ (2014) folgend erwarten den Hörer auch auf dem neuen Album aufwendige Arrangements, einfühlsame Pianomelodien und epische Instrumentalpassagen, gepaart mit der Vanden Plas-typischen eingängigen Härte und dem markanten Gesang von Andy Kuntz. Die Band beschreitet dabei auch weiterhin neue Wege, ohne ihrem ursprünglichen Stil untreu zu werden. In den Texten werden Themen wie Tod und Unsterblichkeit behandelt, die in unserem Leben immer eine essentielle Rolle spielen. Die Story ist jedoch zu komplex, um sie nur auf einer CD abhandeln zu können, so dass sich Vanden Plas dazu entschlossen, „Chronicles Of The Immortals – Netherworld“ auf zwei Platten zu verteilen. Mit „Chronicles Of The Immortals – Netherworld II“ liegt nun die von den Fans sehnsüchtig erwartete Fortsetzung vor, in der die Geschichte um den Unsterblichen Andrej Delãny ihre Weiterführung findet. Wir erinnern uns: Dort wo „Chronicles Of The Immortals – Netherworld, Path 1” endet, droht der perfide Plan des dunklen Gottmachers aufzugehen – alles scheint verloren! Doch in all der Dunkelheit schimmert ein zartes Licht. Im zweiten Teil findet sich die Erlösung, wobei das Kreativduo Vanden Plas/Wolfgang Hohlbein wieder zur Höchstform aufgelaufen ist. Vom heimtückischen Hieb einer verfluchten Klinge getroffen, gerät Andrej Delãny in einen Abwärtsstrudel, der ihn mitsamt seiner Untersterblichkeit zu zerschmettern droht. Die teuflische List seines Widersachers zwingt ihn, die ihm vor langer Zeit gegebene Macht zu missbrauchen. Er steht vor der Wahl, in den Pantheon des dunklen Gottes aufzusteigen, um an seiner Seite die alten Götter zu vernichten und für immer zu herrschen – oder aber das Tor zur „Netherworld“ zu durchschreiten. Doch da erwartet ihn ein schier hoffnungsloser Pfad voller Schatten und Gefahren, an dessen Ende nur der Tod stehen kann. Die dunkelste Stunde seines nun begrenzten Daseins gewährt Andrej einen tiefen Blick in seine Seele: Was ist Unsterblichkeit? Ist sie wirklich erstrebenswert? Oder bedeutet diese Gabe in schmerzhafter Weise nur alles zu verlieren, was er jemals geliebt hat? Genau diese im Todeskampf errungene Erkenntnis macht ihn bereit, den scheinbar aussichtslosen Weg zur „Netherworld“ einzuschlagen: Dort hofft er seinen tot geglaubten Sohn Marius zu finden, die verlorenen Kinderseelen aus der Dunkelheit zu retten und der Liebe seines Lebens endlich wieder gegenüberzustehen. So wird sein „Totschlag“ zur einmaligen Chance zu leben – und in der Sterblichkeit endlich Mensch zu werden. Vanden Plas waren gegenüber außergewöhnlichen Ideen schon immer offen, so dass die Zusammenarbeit mit Wolfgang Hohlbein von Anfang an auf fruchtbaren Boden fiel. Der mit über 40 Millionen verkauften Büchern weltweit sehr erfolgreiche Autor ist seit langem ein großer Anhänger der Band. Auf Basis seines Zyklus „Die Chronik der Unsterblichen“ entstand am Pfalztheater Kaiserslautern das Bühnenstück „Blutnacht“. Hohlbein, sein Manager Dieter Winkler und Vanden Plas-Frontmann Andy Kuntz entwickelten die Story; Vanden Plas sorgten für die musikalische Umsetzung. 25 ausverkaufte Vorstellungen in den Spielzeiten 2012 und 2013 und ein restlos begeistertes Publikum waren der Lohn. Vanden Plas schafften es erneut, Rockmusik und Theater miteinander zu verbinden, so wie sie es in der Vergangenheit bereits mehrfach erfolgreich taten und es aktuell mit „Everyman – A Rock Mystery“ auch wieder zeigen. Die komplett durchkomponierte Rockoper in altenglischer Sprache wird aufgrund ihres enormen Erfolges nicht nur in Kaiserslautern mit in die Spielzeit 2015/2016 übernommen, sondern in naher Zukunft auch an den Theatern in Innsbruck und Münster aufgeführt. Nach der Veröffentlichung von „Chronicles Of The Immortals – Netherworld, Path 1“ tourten die fünf Ausnahmemusiker zudem durch sieben Länder und konnten ihre zahlreichen Fans wie gewohnt überzeugen. Seit über zwanzig Jahren stehen Vanden Plas für intelligenten progressiven Metal und schlagen nun mit „Netherworld II“, dem abschließenden Teil zu „Chronicles Of The Immortals“, ein weiteres spannendes Kapitel in ihrer Laufbahn auf.

  • Joseph Moog - Klavier
  • Uwe Sandner - Dirigent
    Mit Beginn der Spielzeit 2006|07 ist Uwe Sandner Generalmusikdirektor am Pfalztheater Kaiserslautern. Er stammt aus Mainz und absolvierte ein Tonsatz-, Klavier- und Dirigierstudium an der Hochschule der Künste in Berlin und an der Musikhochschule in Köln. Sein Dirigierexamen legte er „mit Auszeichnung” ab. Dirigierkurse besuchte er darüber hinaus in Canford bei George Hurst, in Salzburg bei Ferdinand Leitner und in München bei Sergiu Celibidache. Weitere Kurse belegte er im Klavierspiel bei Leon Fleisher, im Bereich Kammermusik beim Amadeus-Quartett und in Liedbegleitung bei Aribert Reimann. Seine erste Erfahrungen am Theater sammelte Sandner als Solorepetitor am Theater Ulm und am Nationaltheater Mannheim. Von 1991 bis 1997 war er am Pfalztheater als Erster Kapellmeister engagiert; ab 1993 war er zusätzlich Stellvertretender Generalmusikdirektor. In dieser Zeit dirigierte er am Pfalztheater u. a. Opern wie Händels „Ariodante”. Glucks „Iphigenie auf Tauris”, Verdis „Nabucco”, Mozarts „Così fan tutte” sowie Lehárs „Die lustige Witwe”. 1997 wechselte er als 1. Kapellmeister und Stellvertretender GMD an das Badische Staatstheater Karlsruhe. Seit 1997 hat er auch einen Lehrauftrag für Orchesterleitung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Als Dirigent und Pianist war Uwe Sandner in Konzerten u. a. in Berlin, Freiburg, Augsburg, Nancy, Strasbourg und Zürich zu erleben. Gastengagements als Operndirigent führten in u.a. nach Köln, Brüssel und Luxemburg. Außerdem sind mit Uwe Sandner zahlreiche Schallplatten-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen entstanden. Seit der Spielzeit 2006|07 ist Uwe Sandner Generalmusikdirektor des Pfalztheaters Kaiserslautern. Sein Hauptaugenmerk richtet Sandner auf die „Wiederentdeckung” von Werken, die wie ihre in der Nazizeit verfolgten und verfemten Schöpfer, der Vergessenheit anheim zu fallen drohen. Darüber hinaus hat er der Konzerttätigkeit des Orchesters des Pfalztheaters entscheidende, neue Impulse gegeben. Er unterstützt auch auf dem musikalischen Sektor eine verstärkte Kinder- und Jugendarbeit des Theaters.

  • Elias Glatzle - Einführung

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 04.05.2018 um 10:49 Uhr