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    21. Sep. 2018
Straßenverkehr in Kaiserslautern
Behindertenparkplätze in der Innenstadt

Im Rahmen des Projektes "Barrierefreie Stadt" ist Kaiserslautern bestrebt, für eine ausreichende Anzahl Behindertenparkplätze zu sorgen. Ein Faltblatt informiert, wo die entsprechenden Parkplätze zu finden und welche Voraussetzungen für deren Nutzung erforderlich sind.

Im Rahmen des Projektes "Barrierefreie Stadt" ist Kaiserslautern bestrebt, für eine ausreichende Anzahl Behindertenparkplätze zu sorgen. Viele behinderte Menschen sind auf die Nutzung dieser speziellen Parkmöglichkeiten angewiesen, selbst wenn noch andere reguläre Abstellplätze frei sind. Rollstuhlfahrer benötigen zum Ein- und Aussteigen eine Bewegungsfläche von mindestens 1,50 Meter, deshalb sind Behindertenparkplätze in der Regel breiter als reguläre Abstellplätze.

Um Menschen mit Behinderungen das Auffinden entsprechender Parkplätze in der Kaiserslauterer Innenstadt zu erleichtern, hat das Referat Stadtentwicklung, Abteilung Stadtplanung, ein Faltblatt erarbeitet. Dieses gibt eine Übersicht über die Lage der Schwerbehindertenparkplätze. Zudem enthält das Faltblatt Informationen über die Voraussetzungen, die für die Nutzung der Schwerbehindertenparkplätze erforderlich sind.

 

Parkerleichterungen:
  • auf Schwerbehindertenparkplätzen, die durch ein Rollstuhlemblem/-schild gekennzeichnet sind
  • aber nicht auf persönlichen Behindertenparkplätzen mit Zusatzschild
  • bis zu drei Stunden im eingeschränkten Halteverbot parken (die Ankunftszeit muss auf der Parkscheibe eingestellt sein; auf Antrag werden im Einzelfall für bestimmte Halteverbotsstrecken auch längere Parkzeiten genehmigt)
  • auf öffentlich gekennzeichneten Parkflächen, auf denen durch ein Zusatzschild die Parkdauer begrenzt ist. Hier kann über diese Zeit hinaus geparkt werden
  • in Fußgängerzonen, in denen das Be- und Entladen gestattet ist: Parken während der Ladezeiten
  • an Parkuhren und bei Parkscheinautomaten (gebührenfreies, zeitlich unbegrenztes Parken)
  • in verkehrsberuhigten Zonen außerhalb der gekennzeichneten Flächen (sofern der Durchgangsverkehr nicht behindert wird)

Ein Behindertenparkplatz ist eine spezielle Parkmöglichkeit für behinderte Menschen. Er ist durch ein Zusatzschild mit dem Piktogramm eines Rollstuhlfahrers gekennzeichnet. Häufig sind zusätzlich Bodenmarkierungen angebracht, um auf das Schild hinzuweisen.

Bitte beachten Sie, dass Behindertenparkplätze, sowie weitere Parkerleichterungen nur von Schwerbehinderten mit außergewöhnlicher Gehbehinderung, Blinden sowie diesen gleichzustellenden Personen mit entsprechendem blauen Parkausweis in Anspruch genommen werden dürfen.

Wer einen Behindertenparkplatz benutzen will, muss über den in der Europäischen Union einheitlichen blauen Parkausweis verfügen. Dieser muss beim Parken auf einem Behindertenparkplatz gut sichtbar im Fahrzeug ausgelegt werden. Grundsätzlich reicht es nicht aus, wenn ein grün-orangener Schwerbehindertenausweis im Fahrzeug ausliegt.

Auf Antrag erhalten berechtigte Personen seit dem 1. Januar 2001 den neuen EU-einheitlichen Parkausweis beim Referat Recht und Ordnung, Abteilung Verkehrswesen, Hr. Setzpfandt Tel. 365-4736 / Hr. Nagel 365-2279.
Dazu muss neben einem neueren Passfoto eine vollständige Kopie des Schwerbehindertenausweises oder eine Kopie des Feststellungsbescheides des Versorgungsamtes vorgelegt werden.

Für weitere Informationen zum Faltblatt über die Schwerbehinderten-parkplätze oder zum Projekt "Barrierefreie Stadt" wenden Sie sich bitte an:
Frau Baudirektorin Dipl.-Ing. Elke Franzreb
Stellvertretende Referatsleiterin Stadtentwicklung, Leiterin Abteilung Stadtplanung:

Willy-Brandt-Platz 1
67657 Kaiserslautern
0631 / 365 - 1612
0631 / 365 - 1619
E-Mail

Herrn Dipl.-Ing. Werner Rech

Willy-Brandt-Platz 1
67657 Kaiserslautern
0631 / 365 - 2574
0631 / 365 - 1619
E-Mail

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67657 Kaiserslautern