Die Italienerin in Algier - Kaiserslautern
ENGLISH
  • Wettericon
  • 3 /
    3°C

    29. Nov 2021

Die Italienerin in Algier

So., 31.10.2021
18:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr

Weitere Termine anzeigen

PDF

Ort

Über die Veranstaltung

L’Italiana in Algeri) Gioacchino Rossini
Komische Oper.
Text von Angelo Anelli | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Premiere 12|12|2020 | Großes Haus
Musikalische Leitung: Daniele Squeo
Inszenierung: Andreas Baesler
Bühne: Hartmut Schörghofer
Chor: Gerhard Polifka
„Doch hier muss Verstellung helfen. Still, ihr sanften Herzenstriebe! Nur Verwegenheit und Tücke herrsche jetzt in meiner Brust.“
Isabella, eine kapriziöse Italienerin, mischt die Männerwelt in Algier auf! Ihr Geliebter Lindoro ist in der Gewalt Mustafas, des türkischen Herrschers über Algerien. Um Lindoro zu befrei-en, setzt Isabella ihre weiblichen Reize ein und verdreht Mustafa den Kopf. Kurzerhand will dieser seine eigene Frau Elvira mit Lindoro abschieben, um dann Isabella heiraten zu kön-nen. Isabella redet Mustafa nun ein, dass er, wenn er für sie ein würdiger Ehemann sein soll, zunächst Mitglied im Orden der „Pappataci“ (zu deutsch „Schweig, Vater!“) werden müsse. Blind vor Liebe unterwirft sich Mustafa den strengen Ordensregeln, nach denen neben Es-sen, Trinken und Schlafen nichts anderes getan werden darf. So auf angenehmste Weise außer Gefecht gesetzt, merkt Mustafa nicht, dass Isabella zusammen mit Lindoro längst ein Schiff Richtung Italien bestiegen hat …
„Die Italienerin in Algier“ wurde von Gioacchino Rossini innerhalb eines Monats geschrieben und kam am 22. Mai 1813 in Venedig zur Uraufführung. Neben der Opera seria „Tancredi“ aus demselben Jahr bedeutete „Die Italienerin in Algier“ den großen Durchbruch des gerade 21 Jahre alten Rossinis. Mehr noch: Diese Buffo-Oper mit ihrer witzigen Handlung, den pointierten Arien und temperamentvollen Ensembles wurde zum Inbegriff des in Musik über-setzten Humors. So steigert sich die Verwirrung im ersten Finale so weit, dass die Figuren jede Fähigkeit zu sprachlicher Äußerung verlieren und sich nur noch in der Imitation von Instrumenten, Tierstimmen oder Geräuschen äußern können. Diese Form des musikalischen Unsinns wurde rund 50 Jahre später eine starke Inspirationsquelle für Jacques Offenbach und seine Art der Operette. Inhaltlich knüpft Rossini mit seiner „Italienerin“ an die Mode der „Serail“-Opern an, wie sie von Mozart und Gluck geprägt wurde, wenn auch in einer witzi-gen, fast emanzipatorischen Umkehrung der Geschlechterrollen.


Quelle (Text/Foto): Pfalztheater Kaiserslautern

Veröffentlicht von: CityKit | www.citykit.de | Redaktionsservice Digitale Medien (co)

Weitere Termine

Sa., 18.12.2021,
19:30 Uhr
Kaiserslautern,
Pfalztheater Kaiserslautern
Link
Mi., 29.12.2021,
19:30 Uhr
Kaiserslautern,
Pfalztheater Kaiserslautern
Link
Zuletzt aktualisiert am Montag, 18.10.2021 um 15:01 Uhr