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Rathaus und Rathausvorplatz von oben
"Gerechtigkeit" ist die Forderung vieler Kommunen zum Neuen Jahr

Rathausspitze engagiert sich im "Aktionsbündnis für die Würde unserer Städte"

Kaiserslautern, 13.01.2015

Kaiserslauterns Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel fordert als wichtigsten Wunsch für das Jahr 2015 "von Bund und Ländern endlich mehr Gerechtigkeit für finanziell bedrängte Kommunen, denen Jahrzehnte lang per Gesetz nicht ausreichend gegenfinanzierte Aufgaben übertragen wurden". Er unterstützt deshalb den Aufruf des parteiübergreifenden Aktionsbündnisses "Für die Würde der Städte" zu einer Kommunalkonferenz verarmter Städte, Kreise und Gemeinden am 23. und 24. Februar 2015 in Berlin.

 

Angeführt von Dagmar Mühlenfeld (SPD), Oberbürgermeisterin von Mülheim an der Ruhr, und Peter Jung (CDU), Oberbürgermeister von Wuppertal, wollen sie und ihre Kolleginnen und Kollegen der Bundesregierung, dem Bundesrat, den Fraktionen des Deutschen Bundestages mit Daten und Fakten vor Ort beweisen, dass sich in Kommunen, die trotz harten Sparens ihre Finanzprobleme nicht selbst lösen können, sozialer Sprengstoff aufstaut, weil die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse gegenüber anderen Städten nicht mehr besteht. Dem seit fünf Jahren in Nordrhein-Westfalen agierenden Bündnis hatten sich Ende 2014 bei seiner jüngsten Kommunalkonferenz in Kaiserslautern viele weitere Kommunen in ähnlicher oder gleicher Notlage aus anderen Bundesländern angeschlossen.

Weichel sucht die Unterstützung der örtlichen Abgeordneten von Bundestag und Landtag:  "Wir erwarten von  unseren Mandatsträgern, dass sie in ihren Fraktionen die Forderung unseres Aktionsbündnisses nach Plenardebatten im Deutschen Bundestag und im Bundesrat zur wirklichen Situation vieler bundesdeutscher Kommunen aktiv unterstützen. Sie kennen ihre Wahlkreise. Jetzt müssen sie ihre Fraktionskolleginnen und Kollegen aus reichen Kommunen davon überzeugen, dass die deutsche Gesamtstatistik über reichlich sprudelnde Steuereinnahmen nämlich die wahren Probleme finanzschwacher Kommunen wie auch in unserer Stadt/unseren Städten und Gemeinden verdeckt. Das gefährdet unsere Demokratie!"



Autor/in: Pressestelle
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