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Integrations-Konferenz "Crossing Bridges" mit Gästen aus Silkeborg ein voller Erfolg

Gemeinsame Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche bildet den Höhepunkt des Comenius Regio-Projektes der Europäischen Union

Kaiserslautern, 12.10.2012

Bürgermeisterin Dr. Wimmer-Leonhardt

Bild: Bürgermeisterin Dr. Wimmer-Leonhardt

Vom 20. bis 23. September 2012 besuchte eine Projektdelegation aus der dänischen Partnerstadt Silkeborg Kaiserslautern, um in einer Konferenz das gemeinsame EU-Projekt "Crossing Bridges" zu präsentieren. Beide Partnerstädte fanden drei Jahre zuvor in einem ersten gemeinsamen Europaprojekt "Comenius-Regio" unter dem damaligen Arbeitstitel "Building Bridges" zusammen. Ziel des Projektes ist es, bessere Möglichkeiten der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund zu erproben. "Crossing Bridges" ist nunmehr die erfolgreiche Fortsetzung des Projekts.

Die Konferenz wurde eröffnet durch Bürgermeisterin Dr. Wimmer-Leonhardt, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßte und dabei betonte, dass der internationale Dialog mit anderen europäischen Kommunen von großer Bedeutung sei, zumal bei dem Thema Integration.

Das Caritas-Zentrum gab während der Veranstaltung einen Einblick in die Inhalte der dortigen Integrations- und Sprachkurse. Junge Frauen, die zurzeit diese Kurse besuchen, trugen sprachliche Auszüge aus dem Lern- und Prüfungsprogramm vor und ernteten dafür viel Applaus und Anerkennung.

Im Anschluss an diese Präsentation tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz zum Thema "Integration" aus. Die dänische Delegation aus Silkeborg, unter der Leitung der Jugend- und Schuldezernentin Britta Bang, setzte sich aus Stadträten, Vertretern der Sølystskolen in Silkeborg, der Schulbehörde und des Jugendclubs aus. Rege entwickelte sich die Diskussion mit dem Integrationsbeauftragten der Landesregierung, Miguel Vicente und den Verantwortlichen der Stadt Kaiserslautern über die Integrationsbemühungen auf kommunaler Ebene.

Miguel Vicente

Bild: Miguel Vicente

Miguel Vicente erläuterte die Integrationspolitik in Rheinland-Pfalz, welche Barrieren abbauen will und Ausgrenzung bekämpft. "Wir sind stolz, dass schon jetzt 92 % der 3 – 6 jährigen Kinder mit Migrationshintergrund eine Kindertagesstätte besuchen und wir legen grundsätzlichen Wert auf die Förderung der Sprachkompetenz. Dies gilt sowohl für Deutsch als auch für die eigene Herkunftssprache", so Vicente.

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Gerhard Degen

Bild: Gerhard Degen

Über die Möglichkeiten der Integration auf lokaler Ebene und über die bisherige Arbeit des Netzwerkes Integration informierte Gerhard Degen, Integrationsbeauftragter der Stadt Kaiserslautern. Dabei zeigte er sich zufrieden, dass man mit dem Integrationskonzept der Stadt bereits ein beachtliches Stück weitergekommen sei.

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Britta Bang

Bild: Britta Bang

Britta Bang referierte über die Integrationspolitik der Stadt Silkeborg und betonte: "Wir sind überzeugt, dass interkulturelle Kompetenzen für uns alle sehr wichtig sind. Denn wir müssen die Gefühle und Bedürfnisse des Anderen verstehen lernen".



Bärbel Michalik vom Kinderschutzbund Kaiserslautern-Kusel stellte den dänischen Gästen im Anschluss an die Konferenz das Projekt der "Lernpaten" vor, was auf sehr großes Interesse stieß und zu einem regen Diskussionsaustausch führte.

In einer zweiten Arbeitsgruppe berichteten Vertreter des Internationale Bundes (IB) über dessen Engagement im Rahmen der Schulsozialarbeit durch den zuständigen Schulsozialarbeiter Philipp Hahn und die IB-Vertreter Britta Behr und Reinhold Regener.

Beim samstäglichen Besuch des "Marktes der Begegnung" trafen die Gäste aus Silkeborg auf Dr. Klaus Weichel und konnten sich auch mit ihm noch einmal kurz über das Thema "Integration" austauschen. Der abschließende Programmpunkt am Samstagabend war ein Vortrag zum Thema " Ziele und Aufgaben des Europa Direkt Zentrums Kaiserslautern", dem sich eine lebhafte Diskussion mit dem Leiter des Zentrums, Gerhard Degen, anschloss, wobei aktuelle Beispiele intensiv beleuchtet wurden.

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Autor/in: Pressestelle
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