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    19. Aug 2019
Innenaufnahme des Theodor-Zink-Museums
30 Jahre Theodor-Zink-Museum

2008 kann das Theodor-Zink-Museum im ehemaligen Haus Rheinkreis auf drei Jahrzehnte zurückblicken. Viele der älteren Besucher erinnerten sich noch gut an das "alte" Museum in der Spittelmühle, das damals 1978 bei der Eröffnung des "neuen", als altehrwürdige Institution erschien, dem aber nur ein halbes Jahrzehnt an Dauer beschieden war. 750 000 Besucherinnen und Besucher zählte das Museum seither, fünfmal wurde die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte neu eingerichtet mit unterschiedlichen zeitlichen und thematischen Gewichtungen und zeitgemäßem Erscheinungsbild. Bis Ende des Jahres 2008 werden in der Scheune und seit 1988 auch im Wadgasserhof 219 Sonderausstellungen gezeigt worden sein. Konzerte, Lesungen, Vorträge, Kleinkunst, Theater, Feste und Familienfeiern lockten ungezählte Gäste in die Scheune oder den sommerlichen Innenhof.

Wir haben Menschen gebeten, die das Museum begleitet haben, Besucher, Kollegen, Mitarbeiter, Künstler, Förderer, Kritiker, uns ihre Erinnerungen, Eindrücke, Anregungen oder auch Kritik für ein Gästebuch aufzuschreiben. Viele sind dieser Bitte nachgekommen. Sie sollen im Folgenden zu Wort kommen.

Eine gedruckte Festschrift wird es nicht geben. Wir wollen die knappen Mittel, mit denen zu haushalten das Museum sich seit nunmehr dreißig Jahren übt, nicht der eigentlichen Museumsarbeit entziehen, um sie in ein "Feierwerk" in eigener Sache zu stecken. Feiern werden wir! - das ganze Jahr über mit ausgewählten und besonderen Ausstellungen und am 30. August zusammen mit Besuchern, Freunden, Kindern und Erwachsenen bei einem Museumsfest mit Kunst und Unterhaltung und vielen Überraschungen.

Marlene Jochem