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Neue Stadtmitte: Amerikanische Bombe bei Tiefbauarbeiten gefunden

Evakuierungsarbeiten am Donnerstag, 17. Mai 2012 – keine Gefahr für Bevölkerung

Kaiserslautern, 15.05.2012

Bei den Kanalarbeiten um das ehemalige Karstadt-Areal wurde am späten Nachmittag des 16. Mai 2012 am so genannten "Knochen" unter einer Wasserleitung eine amerikanische Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in einer Tiefe von 2,50 Metern entdeckt. Die Firma Röhll, die im Auftrag der Stadtentwässerung die Baumaßnahmen überwacht, informierte augenblicklich den Kampfmittelräumdienst. Auch das städtische Referat Rechung und Ordnung sowie Feuerwehr waren sofort zur Stelle.

Bei der Bombe handelt es sich um ein 250 Pfund schweres, mittelgroßes Exemplar, welches noch über einen Kopf- sowie Heckzünder verfügt. Die Vorbereitungen zur Bombenentschärfung wurden seitens des kommunalen Vollzugdienstes unter der Leitung von Elfriede Day sofort in Angriff genommen. Hierbei ist zunächst zu prüfen, welche Straßen und welche Hausnummern von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen sind.

Für Donnerstag, den 17. Mai ab 10:00 Uhr müssen in einem Radius von 300 Metern die Straßen gesperrt und die Gebäude evakuiert sein. Die betroffenen Anwohner und Einrichtungen erhalten im Laufe des heutigen Tages eine schriftliche Information im Briefkasten. Anwohnerinnen und Anwohner, die krankheitsbedingt ihre Wohnungen nicht alleine verlassen können oder pflegebedürftige Angehörige haben, werden gebeten, sich schnellstmöglich bei der Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 0631/365-4433 zu melden, damit die erforderliche Unterstützung organisiert werden kann. Für sonstige Rückfragen wurde eine Hotline unter der Telefonnummer 0631/365-4535 eingerichtet, die werktags von 08:00 bis 18:00 Uhr und am Donnerstag bis zum Ende der Bombenentschärfung besetzt sein wird.


Am morgigen Mittwoch, 16. Mai 2012, wird die ordnungsbehördliche Allgemeinverfügung erlassen, die die konkreten Vorgänge benennt. Auch der militärische wie der zivile Flugverkehr erhalten Anweisung, dass keine Überflüge im genannten Zeitraum der Bombenentschärfung über die Stadt stattfinden dürfen.





Autor/in: Pressestelle
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