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Nothilfefonds unterstützt seit 20 Jahren Familien in Notlagen
Besteht eine familiäre Notsituation und greift keines der sozialen Systeme, gibt es in Kaiserslautern einen unbürokratischen Weg, Hilfe zu bekommen: Der Nothilfefonds des Arbeitskreises „Hilfe für Familien (in Notlagen)“. Der Arbeitskreis besteht im November 2026 seit genau 20 Jahren, der Nothilfefonds in der heutigen Form seit 2011. Auch die Stadt Kaiserslautern ist Mitglied, Schirmherrin ist Beigeordnete Anja Pfeiffer. Hans Dieter Keim ist der Sprecher des Arbeitskreises, Stefanie Kraft vom städtischen Sozialpädagogischen Beratungs- und Betreuungsdienst ist seine Stellvertreterin.
Die Aufgabe des Arbeitskreises „Hilfen für Familien (in Notlagen)“ ist es, Kaiserslauterer Familien oder Alleinerziehende mit Kindern in materiellen Notlagen unbürokratisch und schnell Unterstützungsleistungen zukommen zu lassen, wenn gesetzliche Transferleistungen oder andere Hilfen nicht greifen. Dazu gibt es innerhalb des Arbeitskreises den Nothilfefonds, aus dem Geld bereitgestellt oder Sachmittel gewährt werden können. Mithilfe des Fonds können besondere Härtefälle abgemildert und damit die Rahmenbedingungen der Kinder in den Familien verbessert werden.
„Das Besondere des Arbeitskreises ist die Zusammenarbeit von sozialen Diensten unterschiedlicher Träger, die alle das Ziel haben, die Teilhabechancen von Kindern zu verbessern“, erklärt Jugend- und Sozialdezernentin Anja Pfeiffer. So setzt sich der Arbeitskreis aktuell aus Mitgliedern vom Arbeits- und Sozialpädagogischen Zentrum, dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend Region Nordpfalz, dem Caritas-Zentrum, dem Deutschen Kinderschutzbund, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Evangelischen Gemeindedienst, dem SOS Kinderdorf Kaiserslautern e.V., dem Verein Lichtblick 2000 e.V., Privatpersonen sowie dem Referat Jugend und Sport der Stadtverwaltung Kaiserslautern zusammen. Beratend sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters dem Arbeitskreis angehörig. Aus den Mitgliedern setzt sich rotierend der dreiköpfige Vergabeausschuss zusammen, der für jeden Einzelfall über die Vergabe der Mittel aus dem Nothilfefonds entscheidet.
Aus den Mitteln des Fonds werden kind- und familienbezogene Sachleistungen bereitgestellt. So werden beispielsweise Einkaufsgutscheine, Kinderbetten, Sportbekleidung, aber auch die Anschaffung von erforderlichen Haushaltsgeräten finanziert. Bargeld wird nicht ausgezahlt. Im Ausnahmefall kann ein Darlehen zur Überwindung einer akuten Notsituation gewährt werden, zum Beispiel zur Sicherung von Wohnraum. Die Anträge stellen Mitarbeitende aus den Beratungsstellen der Caritas, des evangelischen Gemeindediensts, des DRK und des Jugendamts.
„Der Nothilfefonds ist oft der letzte Notnagel für Familien und Alleinerziehende. Der Fonds soll dazu beitragen, sie in kritischen Situationen so unkompliziert wie möglich und nah an ihren Bedarfen gezielt zu entlasten“, so Hans Dieter Keim, Sprecher des Arbeitskreises. Er und Anja Pfeiffer sind allen Mitgliedern des Arbeitskreises dafür dankbar, seit vielen Jahren eine bedeutende Stütze im sozialen Gefüge der Stadt zu sein.
Der Nothilfefonds speist sich ausschließlich aus Spenden. Wer den Fonds mit einer Spende zur unmittelbaren und unbürokratischen Hilfe für Kinder und ihre Familien unterstützen möchte, kann dies über das Spendenkonto bei der Sparkasse Kaiserslautern, IBAN: DE68 5405 0220 0000 5145 54, BIC: MALADE51KLK, unter dem Verwendungszweck „Nothilfefonds“ gerne tun. Neben Geldspenden werden auch Sachspenden angenommen, sofern diese zur Linderung der jeweiligen Notlage geeignet sind, wie beispielsweise Einkaufsgutscheine.
Weitere Informationen zum Nothilfefonds gibt es auch bei Hans Dieter Keim (Tel. 0172 6962320 oder hdk+nothilfe@posteo.net) oder bei Stefanie Kraft (Tel. 0631 3654862 oder stefanie.kraft@kaiserslautern.de).
Autor/in: Pressestelle
Kaiserslautern, 23.09.2026