Pressemitteilung vom 21.08.2026

Ausstellung „Poesie der Orte“ zeigt ein zukünftiges Kaiserslautern

Gemeinsame Begehung mit dem Beigeordneten und der Hochschule

Am Donnerstag, 20. August 2026, haben der Beigeordnete Manuel Steinbrenner sowie Professor Matthias Pfaff und Joel Rummer vom Fachbereich Bauen und Gestalten, Studiengang Virtual Design, der Hochschule Kaiserslautern gemeinsam mit Studierenden die Ausstellung „Poesie der Orte“ im Rathausfoyer besichtigt. Diese zeigt Bilder, die die Studierenden mithilfe von Künstlicher Intelligenz auf Basis von Fotografien verschiedener Gebäude, Straßen oder Plätze der Stadt erstellt haben. Dabei haben sie sich die Frage gestellt, welche Atmosphären und Lebenswelten entstehen, wenn der Blick weit in die Zukunft gerichtet wird. Die Bandbreite reicht dabei von denkbar umsetzbaren Gestaltungen bis hin zu Utopien.

Ziel des Projekts war es, anlässlich des 750-jährigen Stadtjubiläums die Architektur Kaiserslauterns, Technologie, Natur und menschliche Sehnsüchte in faszinierenden Zukunftsbildern miteinander zu verbinden. So sind Entwürfe möglicher Stadtansichten entstanden, die ganz nebenbei den Studiengang Virtual Design bildlich vorstellen. „Poesie der Orte“ regt zum Staunen, Nachdenken und Träumen ein und führt auf eine Reise durch imaginierte Räume, die zugleich etwas über die Gegenwart erzählen.

„Wir sehen hier eine junge Perspektive, die einen Blick in die Zukunft wirft. Dabei können wir nicht nur Utopien, sondern auch Denkanstöße für die zukünftige Stadtgestaltung erkennen“, zeigte sich der Beigeordnete Manuel Steinbrenner von den ideenreichen studentischen Arbeiten beeindruckt.

So zeigt eines der Bilder den umgestalteten Raiffeisenplatz. Die Studentin, die das Bild entworfen hat, sprach von ihrer Intention eines grünen und autofreien Ortes. Mehrere Bilder schaffen durch Palmen eine Mittelmeer-Stimmung und auch Wasser spielt immer wieder eine Rolle. Darüber hinaus wurde das Rathaus mehrfach als zentrales Element aufgegriffen.

Die Stadt Kaiserslautern ist in allen Exponaten erkennbar. Einige Bilder lassen eine mögliche Umsetzung denkbar erscheinen, da allein Pflanzen, Licht und Farben die Orte in eine andere Atmosphäre tauchen. Allerdings wäre dabei auch der Denkmalschutz sowie eine leistbare Pflege und Wartung von Wasser- und Grünanlagen zu berücksichtigen.

Die Ausstellung „Poesie der Orte“ lädt dazu ein, Kaiserslautern neu zu entdecken – nicht als Stadt der Gegenwart, sondern als poetische Projektion möglicher Zukünfte. Die Studierendes präsentieren dort ihre ganz persönlichen Interpretationen von Orten in Kaiserslautern, indem sie die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz als neues Arbeitswerkzeug ausprobiert, dabei die Waage zwischen dem Realistischen und dem Fantastischen gehalten und so Kreation, Technologie und Ideen miteinander verbunden haben. Neben Professor Matthias Pfaff und Joel Rummer war auch Professor Christian Schmachtenberg von der Hochschule Kaiserslautern an dem Projekt beteiligt sowie auch das städtische Bildungsbüro.

Die Ausstellung ist noch bis 27. August zu den üblichen Öffnungszeiten im Rathausfoyer zu sehen. Auf einem dort ausgehängten Plakat können Besucherinnen und Besucher ihre Eindrücke vermerken. Der Eintritt ist frei.



Beigeordneter Manuel Steinbrenner (1.v.r.), Professor Matthias Pfaff (2.v.r.), Joel Rummer (4.v.l.) und Sabine Michels vom Bildungsbüro (5.v.l.) freuen sich gemeinsam mit den Studierenden über die gelungene Ausstellung. © Stadt Kaiserslautern

Beigeordneter Manuel Steinbrenner (1.v.r.), Professor Matthias Pfaff (2.v.r.), Joel Rummer (4.v.l.) und Sabine Michels vom Bildungsbüro (5.v.l.) freuen sich gemeinsam mit den Studierenden über die gelungene Ausstellung. © Stadt Kaiserslautern

Der Raiffeisenplatz wird in der Vision zu einem grünen Ort für Begegnungen. © Stadt Kaiserslautern

Der Raiffeisenplatz wird in der Vision zu einem grünen Ort für Begegnungen. © Stadt Kaiserslautern

Wasser und das Rathaus wurden in mehreren Bildern aufgegriffen. © Stadt Kaiserslautern

Wasser und das Rathaus wurden in mehreren Bildern aufgegriffen. © Stadt Kaiserslautern

Autor/in: Pressestelle

Kaiserslautern, 21.08.2026