Pressemitteilung vom 22.06.2026

Neuer Bericht zur Flächenstatistik veröffentlicht

Daten zur Flächennutzung in der Stadt Kaiserslautern ausgewertet

Wie hoch ist der Waldanteil in Kaiserslautern? Wo ist die Siedlungsdichte am höchsten? Und wie viel Naherholungsfläche steht der Bevölkerung statistisch gesehen zur Verfügung? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Bericht zur Flächenstatistik der Stadt Kaiserslautern, den das Referat Stadtentwicklung der Stadtverwaltung auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht hat.

Hierzu wurden aktuelle Daten der Flächennutzung verschiedener Nutzungsarten aus dem Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS) für die Gesamtstadt sowie auf Ebene der Ortsbezirke bzw. Stadtteile ausgewertet. Die Nutzungsart (Tatsächliche Nutzung) beschreibt die vorherrschende Bodennutzung eines Flurstücks, also ob die Fläche etwa als Wohnbaufläche, Ackerland, Grünanlage, für Industrie und Gewerbe, für öffentliche Zwecke oder für den Straßenverkehr genutzt wird.

Insgesamt umfasst die Gesamtfläche Kaiserslauterns rund 139,7 km². Etwas weniger als zwei Drittel der Bodenfläche (rund 61 Prozent) ist bewaldet. Die Stadt ist damit nicht nur die flächenmäßig größte kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz, sondern hat prozentual auch den zweithöchsten Waldanteil von allen Kreisen und kreisfreien Städten im Bundesland. 30 Prozent der Fläche der Stadt Kaiserslautern wird durch Siedlungs- und Verkehrsflächen in Anspruch genommen. Gewässer machen nur einen sehr geringen Anteil aus (0,6 Prozent). Die übrigen Flächen werden von der Landwirtschaft genutzt (rund 8 Prozent).

In den vergangenen vier Jahren wurden im Durchschnitt 17,8 Hektar pro Jahr für die Siedlungs- und Verkehrsfläche neu in Anspruch genommen. Der Wert ist geringer als in früheren Jahren, was auf eine Abnahme der Flächenneuinanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrsfläche hindeutet.

Der Bericht ist online verfügbar unter

https://www.kaiserslautern.de/sozial_leben_wohnen/planen_bauen_wohnen/flaechenstatistik/index.html.de



Autor/in: Pressestelle

Kaiserslautern, 22.06.2026